Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: www.Corydorasforum.de die Adresse für alle Panzerwelsfreunde und Liebhaber. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

andreas90

Corydorasforum-Member

  • »andreas90« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 78

Wohnort: bautzen

Beruf: angestellter

  • Nachricht senden

1

Donnerstag, 4. Januar 2007, 19:32

cory.adolfoi und duplicareus jungtiere strerben plötzlich

hallo freunde,
wer kann mir weiter helfen?
seit august laichen meine cory.adolfoi und duplicareus regelmäßig,
aber es kommt sehr häufig vor das ich fast alle jungtiere im alter von
ca. 3-4 wochen einbüße.
so habe ich einige hunderte von verlusten gehabt.
mit den cory.panda,sterbai,venezuelanus,c14,aneus und aneus albino
habe ich diese probleme nicht.
sie haben alle die selben vorraussetzungen mit den beckengrößen,
wasserwerten und dem futter.
hat jemand von euch ähnliche erfahrungen gemacht und weiß vieleicht die ursache?
ich währe euch sehr verbunden, wenn mir jemand weiterhelfen kann!
mfg
andreas aus bautzen

cory-fan

Corydorasforum-Member

Beiträge: 296

Wohnort: Saarland

Beruf: Industriekaufmann, i.M. Hausmann, Fischzüchter

  • Nachricht senden

2

Donnerstag, 4. Januar 2007, 19:39

Hallo!

Wie sterben sie denn? Viele auf einmal oder jeden Tag ein, zwei? Wie sehen die Barteln, After- und Bauchflossen unter der Lupe aus? Sand, Schnecken, Wasserwerte Leitung und vor dem Wasserwechsel? Wie groß sind deine C. sterbai und C. panda NZ nach 3 Monaten?
Die zwei Arten sind etwas empfindlicher als die anderen.

Tschüß, Kurt
Schau doch mal rein! Erfahrungen direkt vom Züchter.

http://www.zierfischzucht-mack.de

andreas90

Corydorasforum-Member

  • »andreas90« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 78

Wohnort: bautzen

Beruf: angestellter

  • Nachricht senden

3

Freitag, 5. Januar 2007, 16:53

hallo kurt,
hier meine antworten auf deine fragen:
>Wie sterben sie denn? Viele auf einmal oder jeden Tag ein, zwei?
innerhalb von zwei bis drei tagen alle (50-100)

>Wie sehen die Barteln, After- und Bauchflossen unter der Lupe aus?
wie pinsel

>Sand, Schnecken
feiner quarzsand, keine schnecken, aber junge albinoanc. oder junge L144 wie gerade verfügbar. die sind meistens erst ein paar tage alt und werden erst in die becken von den jungen corys. gesetzt wenn diese mindestens eine woche alt sind.

>Wasserwerte Leitung und vor dem Wasserwechsel?
ich wechsle jeden zweiten tag die hälfte des wassers gegen abgestandenes aus
k 3°
gh 8-12°
ph 7
temp. 23°-26°
die werte verändern sich ab und zu minimal vor dem wechsel

>Wie groß sind deine C. sterbai und C. panda NZ nach 3 Monaten?
c.sterbai ca. 4cm
c.panda ca. 3cm
c.adolfoi ca. 3cm
c.duplicareus ca. 3cm
c.sp.14 ca. 3cm
c.venezuelanus ca.3cm

ich füttere mein corys die ersten zwei wochen mit salienen und dann wenn es geht mit staubfutter (aus dem teich) und im winter selbiges aber eingefroren.

ich hoffe das war ausreichend.
mfg
andreas

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »andreas90« (5. Januar 2007, 16:55)


Erik

Moderator

Beiträge: 1 288

Wohnort: Neumarkt

Beruf: Qualtitätsprüfer

  • Nachricht senden

4

Freitag, 5. Januar 2007, 19:38

Hallo Andreas,
da es nur die Tiere erwischt die einen etwas saueren pH Wert benötigen ist das Problem schon fast gelöst. Wenn die Schwänze wie Du beschrieben hast aussehen haben wir es hier mit den klassischen "Pinselschwänchen" zu tun. Wobei es sich da genau handelt ist noch nicht klar. Jedenfalls verklebben diese Tierchen die dafür verantwortlich sind die Strahlen miteinander. Der Fisch kann kaum noch schwimmen, meistens verhungern diese Tiere. Es sind aber auch andere Flossen die angegriffen werden, nicht nur die Schwanzflosse.
Eine Abhilfe hier: pH Wert senken, Jungfische nicht so dicht halten und den Boden des Aufzuchtbehälters sauber halten. Am besten Du nimmst getrocknetes Eichenlaub (oder Buche) und legst somit den Boden des Behälters aus. Es kann mehrere Schichten stark sein. In den Zwischenräumen findest Du dann die Jungfische. Die Blätter wirken desinfizierend.

Viele Grlück
Erik
"Die Weisheit der Schöpfung erkennt man daran, daß die Fische stumm sind. Was gäbe es sonst für einen Lärm, wenn sie über jedes Ei gackern würden" Fritz Kortner (1892-1970)

cory-fan

Corydorasforum-Member

Beiträge: 296

Wohnort: Saarland

Beruf: Industriekaufmann, i.M. Hausmann, Fischzüchter

  • Nachricht senden

5

Freitag, 5. Januar 2007, 20:30

Hallo Andreas!

Wie Erik es schon geschrieben hat, ist das ein Keimproblem. Die Bedingungen, die du deine Fischen bietest sind gut bis sehr gut.
Da deine anderen Nachzuchten doch recht schnell wachsen, würde ich dir empfehlen, die Nachzuchten etwas weniger zu füttern, evtl. den Filter zu vergrössern und/oder die NZ nach drei Wochen in ein grösseres Becken umzusetzen. Eine regelmäßige Zugabe von Erlenzapfen beim Wasserwechsel sollten auch (unterstützend) helfen.
Der Vorschlag von Eric habe ich persönlich nur mit wenigen empfindlichen Nachzuchten gemacht und es hat prima funktioniert, nur bei deiner Menge an Nachzuchten und der grossen Futtermenge ist es schwierig die Bedingungen umzusetzen. In den Zwischenräumen der Blätter gammelt schnell und ungesehen das Futter.

Der Hauptdrehpunkt bei deinen Problemen ist die Futtermenge, die bei zunehmender Grösse der Fische steigt, aber irgendwann reicht die Filter- und Wasserwechselkapazität nicht mehr aus um den Keimgehalt im Wasser gering zu halten. Die Fische fühlen sich unwohl, fressen weniger, mehr Futter bleibt ungenutzt übrig und verstärkt den Verschlechterungseffekt noch zusätzlich. Wenn du dann nicht innerhalb zwei oder maximal drei Tagen merkst, dass da etwas schiefläuft, kippt das ganze Becken.
In den Anfängen lassen sich Pinselschwänze gut mit einem Dauerkochsalzbad von einem Teelöffel auf 10 Liter über zwei oder drei Tage behandeln. Beim täglichen WW von 50% entsprechend nachdosieren. Der höhere osmotische Druck verringert die Anzahl der Keime kurzfristig und macht den Corys (fast) nichts aus.

Viel Erfolg wünsch ich dir,

Kurt
Schau doch mal rein! Erfahrungen direkt vom Züchter.

http://www.zierfischzucht-mack.de

andreas90

Corydorasforum-Member

  • »andreas90« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 78

Wohnort: bautzen

Beruf: angestellter

  • Nachricht senden

6

Samstag, 13. Januar 2007, 20:12

hallo freunde,
danke für die tips.
werde versuchen einiges umzusetzen und
natürlich hier darüber berichten.
mfg
andreas aus bautzen