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GMer

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1

Dienstag, 9. August 2011, 19:48

Adolfoi Nachzucht im Artenbecken

Hallo zusammen,

leider hat die Suchfunktion mir keine befriedigenden Antworten geliefert, deshalb im Folgenden meine Frage:
Nachdem mir bei meinen Adolfois die Nachzucht in einem Aufzuchtbecken geglückt ist habe ich einen Teil der Alttiere in ein gut eingefahrenes 100l Becken umgesetzt. Der erste Laich ließ nicht lange auf sich warten und von knapp 20 Eiern waren max. zwei verpilzt.
Hin und wieder entdecke ich mal einen Jungfisch, jedoch max. drei zeitgleich. Schwer zu sagen, ob es sich immer um die gleichen handelt, oder der Rest so gut versteckt ist. Nach knapp drei Wochen müssten jedoch, meiner Meinung nach, mehr Jungfische zu entdecken sein, ich muss mich schon einige Zeit vors Becken setzen, bis mal einer zu entdecken ist. Es gibt allerdings reichlich Verstecke in Form von Moos, Kies (Sand ist ebenfalls drin!), Holz, Erlenzapfen und Walnußblättern.
Zweimal sah ich ein Jungtier, welches kraftlos, taumelnd im Becken trieb. Eines setzte ich in ein kleines Gefäß um, jedoch war es nach wenigen Stunden tot.
Mulm ist im Becken vorhanden, Aufzuchtfutter gebe ich auch bei, aber irgendwie scheint das mit der "Aufzucht mit Familienanbindung" nicht recht zu funktionieren.
Für Ratschläge und Hinweise schon einmal besten Dank.

Gruß,
Jens
Gruß,
Jens
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2

Dienstag, 9. August 2011, 21:50

HI !

Dazu gebräuchte man vielleicht noch die Wasserwerte, Temperatur und vielleicht ein Bild vom Becken. Dann kann man vielleicht was "sehen" woran es gelegen hat.

gruß

Joern

GMer

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3

Mittwoch, 10. August 2011, 20:38

Hallo Joern,

die Wasserwerte sind folgende:
Temperatur 24°C, PH 7,1, KH 3, GH 6. Nitrit, Phosphat etc. nicht nachweisbar

Gruß,
Jens
»GMer« hat folgendes Bild angehängt:
  • Adolfoibecken.JPG
Gruß,
Jens
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ShooterOlli

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4

Mittwoch, 10. August 2011, 23:41

Hallo,

mein Tip: die kleinen verhungern Dir, weil sie nicht genug Nahrung finden.

Gruß

Olli

GMer

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5

Donnerstag, 11. August 2011, 12:09

Hallo Olli,

wäre denkbar.
Ist es denn überhaupt möglich, die Kleinen im Elternbecken aufzuziehen? Das ist ja meine eigentliche Frage gewesen, ob eine erfolgreiche Auf- bzw. Nachzucht im Alttierbecken möglich ist.
Oft wird ja behauptet, dass Jungfische im Futter stehen müssten, das würde in diesem Fall aber wohl zu Lasten der Wasserwerte gehen.
Ist es nicht so, dass die Jungfische im Mulm wertvolle Nahrung finden? Vorausgesetzt, es befindet sich genug Mulm im Becken.

Gruß,
Jens
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Jens
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ShooterOlli

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6

Donnerstag, 11. August 2011, 12:49

Hallo Jens,

ich habe bei meinen Zuchtgruppen auch immer wieder mal einen Jungfisch der mit hochkommt, weil ich Eier übersehen bzw. nicht abgesammelt habe. Ich habe allerdings in meinen Becken etwas mehr Mulm, als Du in Deinem und ich füttere die Gruppen im ansatz auch recht gehaltvoll.
Die Sache ist, was Du vorhast, wenn Du viele Juntiere großziehen möchtest ist es auf jeden Fall sinnvoller die Eier abzusammeln und die Jungtiere gesondert grosszuziehen. Wenn Du das ganze nur als Erhaltung für Deine Gruppe machen willst, dann wird sicherlich der eine oder andere durchkommen.

Gruß

Olli

GMer

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7

Donnerstag, 11. August 2011, 13:16

Hallo Olli,

vielen Dank für Deine Tipps.
Werde mal abwarten, wie sich die Sache nach ein, zwei Monaten entwickelt hat. Versuch macht kluch!
Wie schon von Dir vermutet, dient die Nachzucht in erster Linie der Gruppenerhaltung bzw. Aufstockung. Adolfois sind ja, wenn man sie nicht auf Aquabörsen kauft, recht teure Gesellen (Aquabörse rd. 4,00, Geschäfte in meiner Gegend 12, -16,00 EUR).

Glaube auch, dass ein Großteil meines Bestandes noch zu jung für Nachwuchs ist, habe mal was von drei Jahren gehört, ab wann Adolfois vermehrungsfähig sind. Habe nur max. vier Tiere, die alt genug wären.

Gruß,
Jens
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Jens
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ShooterOlli

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8

Donnerstag, 11. August 2011, 13:44

Hallo Jens,

dass die adolfis erst mit 3 jahren geschlechtsreif sind, dass kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, ich weiss, dass Rabauti die zieht und gezogen hat, frag den am besten mal. Ja und wenn Du es nur als Erhaltung für Deine Gruppe willst, dann würde ich das Becken einfach laufen lassen und sic ein wenig Mulm ansammeln lassen und am besten noch ein ordentliches Büschel Javamoos rein, denn da finden die kleinen auch immer genug zu beissen.
Dann wird das ganze schon klappen.

gruß

Olli

9

Donnerstag, 11. August 2011, 20:08

Hallo Jens,

ich sehe das so wie der Olli. Dein Becken auf dem Foto, scheint so "sauber, steril" das die kleinen einfach nicht gebug zu fressen finden. Ich vermisse auch etwas den klassischen Sand.

Weiter glaube ich auch nicht, das die adolfi´s 3 Jahre zur Geschlechtsreife benötigen. Ich gehe da immer max von einem Jahr aus.

Einfach die Tipps beachten und ich glaube dann klappts auch.

Gruß

Joern

GMer

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10

Freitag, 12. August 2011, 15:38

Hi Joern,

hast recht, das Becken sieht auf dem Bild recht steril aus. Hatte darin für einige Zeit Flußkrebse (P. alleni) gehalten, die haben alle Pflanzen abgemäht, welche jetzt aber wieder nachwachsen (im Beckenhintergrund, somit auf dem Foto nicht sichtbar).
Sand (Quarzsand) befindet sich im Becken, jedoch auch etwas Kies. Denke die Steinchen bieten den Jungen etwas Versteckmöglichkeiten.

Habe gestern Mulm vom Grund des Außenfilters entnommen und ins Becken verfrachtet. Die Adolfois wuseln begeistert darin. Große Mengen Mulm fallen eigentlich in keinem meiner Becken an, habe mich auch früher schon gewundert, warum viele Aquarianer Mulmsauger verwenden bzw. meinen diese zu benötigen.

Das die Adolfois mit drei Jahren Geschlechtsreif sein sollen, habe ich vor einiger Zeit im Netz gelesen, als ich auf der Suche nach Haltung- bzw. Zuchtberichten war. Die Seite machte einen professionellen Eindruck (inhaltlich), sonst hätte ich das mit der Altersangabe gar nicht erst erwähnt. Ob was dran ist, kann ich nicht bestätigen, stelle jedoch fest, dass die Alten wesentlich häufiger und ertragreicher (was Menge und Verpilzung betrifft) laichen.

Schönes Wochenende und
Gruß,
Jens
Gruß,
Jens
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