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Cory Züchter

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1

Mittwoch, 3. April 2013, 20:36

Hexenwelse

Hallo Leute,



Kennt sich jemand mit der Zucht von Rineloricaria fallax aus?



Güsse Marco

Krawallo

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Beruf: ja, habe ich, sogar drei :-)

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2

Mittwoch, 3. April 2013, 21:20

Jupp,

Meine (7) Laichen regelmäßig in Tonröhren im Gesellschaftsaquarium, Er passt auf das Gelege auf, die Kleinen haben aber dort keine Chance, die Salmler warten gierig auf das freischwimmen. Aufzucht wie Sturisoma, werde die Tage mal den Zuchtbericht der Sturis vervollständigen. Mit Angaben zum Aufzuchtfutter und Bedingungen. Wenn die Sturis mal Pause machen, kümmere ich mich um die "Hexen". Von früher weiß ich noch, das die Welse sehr langsam wachsen. Bis zur Abgabegröße, so 5-6cm vergeht ein halbes Jahr.

LG
Gruß Ralf
© der eingestellten Bilder Ralf Balven, Fisch-Knipser-Köln

Karsten S.

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3

Donnerstag, 4. April 2013, 22:28

Hi,

mit dem langsamen Wachstum kann ich nicht bestätigen. Alle 6 Hexenarten, die ich bislang gezüchtet habe (allerdings nicht H. fallax) sind eher schnell gewachsen.
Aktuell habe ich eine Zwergart aus Peru (Eltern nur ~8 cm), wo ich die ersten Jungen nach 2 Monaten mit 4 cm Länge abgegeben habe. Es würde mich wundern, wenn H. fallax viel langsamer wächst.

Wichtig ist bei Hexenwelsen, dass sie vor allem in den ersten Tagen gut im Futter stehen, da die meisten Arten kaum aktiv nach Futter suchen.
Das geht fast nur sinnvoll in einem EHK. Artemianauplien werden zwar gerne genommen, aber einige Arten sind anfangs zu ungeschickt, diese auch zu "fangen". Besonders wählerisch sind Hexen aber bzgl. Futter nicht. Meist nehme ich zerbröselte Futtertabs und zusätzlich habe ich nun immer Walnussblätter im EHK. Da haben sie immer was zu nuckeln.
Im Vergleich zu Sturisoma sind Hexen doch eher einfach in der Aufzucht, auch wenn es selten vollkommen verlustfrei klappt. Aber bei der zu erwartenden Gelegegröße von H. fallax kann man ein paar Verluste sicher verschmerzen...

Gruß,
Karsten

Erik

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4

Freitag, 5. April 2013, 06:33

fallax

Hallo zusammen,

erst einmal muss man erwähnen das die Art von der Ihr hier sprecht seit 2002 Hemiloricaria fallax heißt!

Dann werden sehr viel Tiere als fallax bezeichnet die absolut keine sind. Der echte H.fallax wird ca.20cm groß und sollte zwischen 26-28°C gepfelgt werden. Also nichts für kleine Becken.

Sobald die Jungtiere schlüpfen ist es wichtig, wie Karsten schon schrieb, das die Welse in den ersten Wochen im Futter stehen!! Ich habe zur Zeit auch zwei Gelege (500-600Jungfische!!!!) von Hemiloricaria beni "Gold" zu Hause. Ausfall (4 Wochen alt) bis jetzt 1 Jungtier.

@ Karsten , sobald Deine Tiere aus Peru soweit zum abgeben sind ..... nehme ich einige. Bitte die jungtiere Bildlich dokumentieren!

Viele Grüße

Erik
"Die Weisheit der Schöpfung erkennt man daran, daß die Fische stumm sind. Was gäbe es sonst für einen Lärm, wenn sie über jedes Ei gackern würden" Fritz Kortner (1892-1970)

Norman

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5

Freitag, 5. April 2013, 08:25

Hallo Marco,

'Im Futter stehen' wurde ja schon erwähnt. Wichtig dazu ist aber auch noch die Wasserqualität!
Viel Futter belastet das Wasser, das entstehende Nitrit ist schon in geringen Dosen tödlich für die Jungfische. Du kannst einen Kompromiss aus Futtermenge und Wasserqualität machen, besser wäre aber viel zu füttern und dabei häufig große Wasserwechsel zu machen. Einhängekästen sind eine gute Möglichkeit die Belastung des Wassers zu reduzieren.

@Erik:
Dass die beni "Gold" recht produktiv sind, habe ich schon gehört, aber 500 Jungfische aus 2 Gelegen schaffen die kleinen Tiere nun wirklich nicht. :box2:

Viele Grüße
Norman

Erik

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6

Freitag, 5. April 2013, 08:57

Jungfische

Hallo Normen,

hast ja Recht, könnten auch mehr sein :D . Ohne Quatsch, es sind so viele. Pro Gelege locker über 250 Eier. Ich werde mal ein Bild einsetzen von den Jungtieren im Einhängekasten, da kannst Du ja mal zählen. Habe jetzt wieder ein Gelege, dieses mal sind nicht ganz so viele. Die ersten Gelege nach langer Pause sind sehr groß, die Röhre war fast mit Eiern, auch an den Seiten zugeklebt, bei den nachfolgenden Gelegen werden es dann meistens 160-180Eier. Jedenfalls die Tiere die ich hier habe. Vor mit hatte Ernst die Welse und hatte auch Gelege zwischen 180-200Eiern.

Grüße

Erik
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Norman

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7

Freitag, 5. April 2013, 10:13

Hi Erik,

Das ist krass wenn diese Eizahlen von einem einzelnen Weibchen stammen sollten.
Wenn man bedenkt dass die Tiere max. 8-10cm groß sind, die Eier wahrscheinlich einen Durchmesser von ca. 2mm haben, dann eiern die sich fast die Eingeweide aus dem Leib bei 200+ Eiern.
Von Wolfgang werde ich nach Negast auch ein paar seiner Nachzuchten bekommen, dann schau ich mir mal die Sache live an.

Viele Grüße
Norman

Erik

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8

Freitag, 5. April 2013, 10:40

beni

Hi Norman,

ich habe auch ganz dumm geguckt, der Ablaichvorgang dauert ja auch über 12 Stunden. Und die Eier quellen ja nach dem Laichen normals auf. Aber trotzdem ist die Eianzahl für so kleine Arten extrem.

Grüße

Erik
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Norman

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9

Freitag, 5. April 2013, 11:31

Hi Erik,

Danke für die Info! Das habe ich bisher weder erlebt noch gehört.
Ca. 100, höchstens 150 war bei nahezu allen Arten die ich bisher nachgezogen habe das Maximum.

Viele Grüße und bis Negast
Norman

Erik

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10

Freitag, 5. April 2013, 13:00

Bild beni

Hi Norman,

hier mal ein Bild im Aufzuchtbehälter, hat einen Durchmesser 20cm.

Grüße

Erik

Jedenfalls wollrte ich es einsetzen, das geht aber hier nicht :mauer1:

PS: Bin dieses Jahre leider nicht in Negast, sondern in dieser Zeit beim Aqua Day in Innsbruck.
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Cory Züchter

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11

Freitag, 5. April 2013, 22:58

Hallo Leute,



Danke erstmal für die Ptrompte Hilfe.

Dank dem Wels atlas ( Mergus ) weiss ich jetzt allerdings, das es sich um Exemplare vom Roten Hexenwels, also von Rineloricaria sp. Red ( ? )handelt, der mal wieder ( Wie könnte es anders sein :thumbdown: ) falsch angeschrieben war. Meine Tiere sind noch klein und braun gefärbt. Eines etwas kleiner als das andere ( ca. 6cm, das grössere ca. 8cm ) und es ist auch nicht so bullig gebaut. Die brustflossen sind beim grossen sehr gut gefärbt und ausgebildet während der kleinere etwas schmaler , weniger gefärbt und auch mit den flossen etwas karger ist. Backenbart besitzt noch keiner von Beiden. Laichhöhlen sind vorerst nur im durchmesser von mindestens 3cm vorhanden. Nehme mal an das ist zu gross?



Erkennt man die geschlechter schon ohne Backenbart?

Wann sind die Geschlechtsreif?





Grüsse Marco

Karsten S.

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12

Freitag, 5. April 2013, 23:45

Hi,

wenn es denn wirklich welche sind, dann heißen die Leliella sp. "Rot".
Meistens findet man im Handel leider nur noch Hybriden aus der genannten Art und Hemiloricaria lanceolata.

Gruß,
Karsten

Cory Züchter

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13

Sonntag, 7. April 2013, 20:06

Hi Karsten,



Diese Hybrisden sind dan aber schon noch fruchtbar oder?



Grüsse Marco

rlechner

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14

Sonntag, 7. April 2013, 20:17

Hallo,

ja, die sind leider fruchtbar.
Angeblich wurde zu den roten Leliella der H.lanceolata dazu gekreuzt, weil der Lanzeolate mehr Eier produzieren soll.

SG Roman

Cory Züchter

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15

Sonntag, 7. April 2013, 20:26

Ich weiss nicht ob es reinrassige sind, ich denke meine eher nicht. Aber in dem becken wahren auch knall rote drin. Wen es Hybryden währen, währen sie nicht soo extrem rot und auch kleiner?



Grüsse Marco

Karsten S.

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16

Sonntag, 7. April 2013, 22:12

Hi,

die Hybriden werden größer und in der Größe, in der sie üblicherweise verkauft werden, sind sie teilweise auch noch schön rot. Nur bleiben sie es nicht, sondern dunkeln kräftig nach. Nach und nach kommt dann mehr oder weniger die Färbung von H. lanceolata durch.

Gruß,
Karsten

Cory Züchter

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17

Montag, 8. April 2013, 20:29

Hi,

Na schade das man keine Reinrassigen mehr bekommt. Habe bilder gesehen. Die strahlen ja regelrecht vor lauter rot. :rolleyes:



Grüsse Marco

Karsten S.

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18

Montag, 8. April 2013, 20:54

Hallo Erik,

@ Karsten , sobald Deine Tiere aus Peru soweit zum abgeben sind ..... nehme ich einige. Bitte die jungtiere Bildlich dokumentieren!

fast überlesen...
Sag einfach, wieviele ich mitbringen soll, Bilder gibt es hier ein paar: Hemiloricaria sp..

Gruß,
Karsten