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1

Donnerstag, 16. Mai 2013, 09:23

Mikrowürmchen züchten - andere Rezept

Ich habe zufällig in Youtube entdeckt! Sehr ungewöhnlich! Mit englische Untertitel :pfeifen:

http://www.youtube.com/watch?v=QgoLuvs8mGg

Gerda

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2

Donnerstag, 16. Mai 2013, 10:52

Ist ja ne coole Methode! 8o
Wenn ich noch welche hätte, würd ich das glatt ausprobieren. Sieht jedenfalls wesentlich nasenfreundlicher aus als die Hefemethode.
Danke für den link :up:
Tschüssi
Gerda

Erik

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3

Donnerstag, 16. Mai 2013, 12:22

Micro

Hallo Gerda,

diese Methode wird auch in Deutschland schon länger angewendet ........ Nasenfreundlicher :D ist Sie aber nicht. Es riecht genau so säuerlich wie bei Hefe.

Grüße

Erik
"Die Weisheit der Schöpfung erkennt man daran, daß die Fische stumm sind. Was gäbe es sonst für einen Lärm, wenn sie über jedes Ei gackern würden" Fritz Kortner (1892-1970)

lumoco

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4

Donnerstag, 16. Mai 2013, 23:34

Micro

Hallo,

wenn alle Futtertiere so einfach zu züchten wären. Toastbrot geht auch- allerdings haben sie bei mir die Rinde mitgefressen.
Mittlerweile nehme ich aber nur noch Instant-Haferflocken. Die Flocken lösen sich super auf und man kann den Ansatz damit auch "füttern". Dadurch kann ich die Kultur wesentlich länger nutzen.

gruß

ralf

Gerda

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5

Freitag, 17. Mai 2013, 15:55

Hallöchen,
Instant-Haferflocken hab ich auch immer benutzt - aufgelöst in lauwarmer Milch mit einem halben Hefewürfel darin. Ich fand es eigentlich nie so schlimm, da ich immer ganz dichte Dosen verwendet habe. Da miefts nicht durch das Zimmer, außer, wenn gerade davon gefüttert wird. :pfeifen:
Tschüssi
Gerda

6

Freitag, 17. Mai 2013, 20:35

Hallo zusammen,

ich habe bei mir immer Schwarzbrot genommen, das ich ein bisschen feucht gemacht habe. Da ist von Haus aus Hefe drin.
Hat bei mir super funktioniert, die Kulturen leben auch ziemlich lange. Wenn die Kultur alt wurde, habe ich die Hälfte vom Brei rausgetan und eine neue Brotscheibe eingelegt. Die Rinde kann man ruhig drauf lassen, wird auch gefressen.
Der Geruch war nur ein bisschen süß-säuerlich, nicht unangenehm.

Viele Grüße
Roman

dukeboris

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7

Samstag, 18. Mai 2013, 08:03

Hallo,

Ist das klassische Schwarzbrot nicht ein Sauerteigbrot und deshalb ohne Hefe?

Gruß.
Boris
Viele Grüße,
Boris
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they have got catfish on the table ("walking in Memphis" von Marc Cohn)

lumoco

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8

Samstag, 18. Mai 2013, 09:43

Hallo,

also bei Microwürmchen setzte ich keine Backhefe zu. Habe es mal mit dem Nährbrei versucht, den ich eigentlich für Drosophila nutze ( da ist Backhefe pflicht) habe aber keinen unterschied bemerkt. Die Kultur war im Gegenteil sehr schnell gekippt.

Gruß

Ralf

Gerda

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9

Samstag, 18. Mai 2013, 11:19

Hallöchen Boris,
Ist das klassische Schwarzbrot nicht ein Sauerteigbrot und deshalb ohne Hefe?

dachte ich auch gerade beim lesen :pfeifen:
Die Idee mit dem Toastbrot finde ich aber toll, weil man sowas fast immer im Haus hat. Die Hefe hatte ich oft vergessen einzukaufen oder der Restwürfel war schon grün geworden und mit der Instanthefe hatte ich so meine Probleme, weil das zu extrem losging. So viele Mikros brauchte ich nie zeitgleich. Bei der frischen Hefe war das wesentlich gleichmäßiger im Verlauf. Für Züchter mit Großbedarf an Mikros empfiehlt sich Frischhefe wahrscheinlich eher nicht.

@ Ralf
da sieht man wieder, wie viele verschiedene Möglichkeiten es gibt. An meine Droso-Ansätze kommt nie Hefe dran - nur Bananenbrei, Weizenkleie und oben erwähnte Instanthaferflocken (und ein Schuss Vitaminsirup).
Tschüssi
Gerda

lumoco

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10

Samstag, 18. Mai 2013, 11:54

Hallo,

@ Gerda
ja es gibt viele Möglichkeiten. Habe mich auch falsch ausgedrückt. Hefe gelangt ja immer in den Ansatz, das kann man eh nicht verhindern. Nur wenn ich möglichst schnell Fliegen brauche und deshalb viele "Zuchttiere" nehme- dann war deren Ernährung wohl besser und es ging schneller voran wenn ich in den Nährbrei gleich Hefe eingebracht habe.
...und ich brauch immer schnell viele. Ist ein klasse Futter- welches ich lange unterschätzt habe. Momentan gebe ich viel Springschwänze- und auch das scheint wirklich positiv auf manche Arten zu wirken ( allerdings nicht für Corys :-).

Gruß

Ralf

t195

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11

Samstag, 18. Mai 2013, 12:42

Hallo,

mein Ansatz für die Mikrowürmer mache ich nur mit Schmelzhaferflocken. Ohne großen Aufwand und "Geschmack".

Der Ansatz geht bei mir wie folgt:
1., eine entleerte Kunststoff Behälter für Eis (muss man meistens vorher erst noch leer machen :pfeifen: )
2., Haferflocken rein so 1,5 - 2,0cm
3., lau warmes Wasser dazu
4., das Ganze verrühren bis es ein Brei ist ( bei Bedarf Wasser oder Haferflocken zugeben)
5., die Masse gerade streichen
6., aus einem laufenden Ansatz ein par Würmer entnehmen und auf die Masse streichen
7., Deckel drauf und 4 -6 Tage vergessen
8., danach täglich die gewünschte Menge entnehmen, ich entnehme die Würmer mit einem Pinsel von den Wänden (frei vom Brei)

Wenn man kurzfristig schnell etwas mehr braucht, sollen Zugabe von Zucker oder Hefe den Ansatz stärker aktivieren.

Diese Ansätze kann man auch mal für einige Zeit vergessen. Braucht man dann wieder Mikrowürmchen, einfach wie oben beschrieben einen neuen Ansatz machen und aus dem "vergessenen" Ansatz eine kleine Menge unterrühren.



Gruß Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »t195« (18. Mai 2013, 12:55)


Gerda

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12

Samstag, 18. Mai 2013, 17:13

Hallöchen Ralf,
an den Springschwänzen bin ich schon mehrfach gescheitert. Irgendwann schimmelt das nur noch und ich merke kaum dass die mehr werden. Hast du da einen Trick für die Zucht? Meine Frösche lieben die eigentlich, aber wie gesagt: bei mir tut es das irgendwie nie :kopfkratz:
Ohne Hefe wäre der Mikrowurm-Ansatz für mich ja noch besser gewesen, da er noch langsamer voran geht. Da ich ja nicht so fürchterlich viele Jungtiere auf einmal hatte, waren es meist zu viele Würmer und dann hab ich die immer mit an die größeren verfüttert. So gesehen auch nicht schlecht ^^
Mit Bananenbrei meinte ich natürlich einfach gequetschte überreife Bananen - keinen Kinderbrei oder sowas.
Tschüssi
Gerda

lumoco

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13

Samstag, 18. Mai 2013, 23:11

Hallo Gerda,


Meine Kultur hat ein paar Wochen gebraucht um anzulaufen- jezt ist sie problemlos.
Habe sie auf Kokosfasern und sie bekommen- na was ? Instanthaferflocken !
Halte sie sehr trocken und bestäube sie und die Flocken nur leicht. Momentan kann ich fast 1/4 Teelöffel täglich entnehmen.
Ihr Springvermögen nimmt allerdings zu ? Als ich den Ansatz bekommen habe machten sie ihrem Namen keine Ehre- mittlerweile springen sie sehr hoch und weit. Die Entnahme wird langsam schwierig.

Gruß
Ralf

Gerda

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14

Dienstag, 21. Mai 2013, 16:16

Guter Tipp, Ralf!
Da werde ich die Instantflocken gleich testen, so sich denn noch Springschwänze in meinen Ansätzen befinden sollten. Werde ich gleich in Angriff nehmen... :up:
Tschüssi
Gerda

Erik

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15

Dienstag, 21. Mai 2013, 21:05

Springschwänze

Hi Ralf,

als ich noch Springschwänze hatte, habe ich die Dose vor der Verfütterung (wie bei den kleinen Fliegen :D ) kurz in den Kühlschrank gestellt. Da vergeht Ihm das Springen erst einmal :pfeifen:

Grüße

Erik
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lumoco

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16

Dienstag, 21. Mai 2013, 22:32

Hallo Erik,

ja das ist eine Möglichkeit. Leider paßt die Zuchtbox aber nicht mehr rein. Versuche es gerade mit einer Styropur-Fischbox ( die großen) . Hoffe sowas läuft noch stabiler. Kühlhaus wäre angebracht.
Aber dennoch- ihr Sprungvermögen nimmt zu. Und ich habe sie nicht darauf selektiert :whistling:


Gruß
Ralf

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