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dukeboris

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1

Mittwoch, 13. Mai 2015, 10:53

Bodengrund für 200 x 50 x 50 Becken

Hallo zusammen,

auf der Arbeit werde ich mir ein 2m Becken einrichten. Was spricht dagegen Eisenerz als Bodengrund zu nehmen? Ist der hohe Eisengehalt schädlich? Die Farbe würde mir gut gefallen...

Gruß.
Boris
Viele Grüße,
Boris
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bongo

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2

Freitag, 15. Mai 2015, 08:36

Hallo Boris,

ich würde es nicht nehmen. Alles, was irgendwie irdenwas ans Wasser abgeben kann ist auf Dauer sicher schädlich, weil sich das dann in dem kleinen Volumen Aquarium stark anreichern kann.
Gruß

Jürgen

"Wie Sie sehen, sehen Sie nix...
Warum Sie nix sehen, sehen Sie gleich..."
-Loriot-

panda26

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3

Freitag, 15. Mai 2015, 23:08

Hallo Boris,

auch ich würde dir davon abraten. Mir wäre noch nichtmal das Eisen am problematischsten, sondern andere toxische Schwermetalle die in solchen Gesteinsbrocken vorkommen können und sich je nach ph-Wert auch im Wasser anreichern. Das bekommt den Corys sicher nicht gut.

Hast du dir den Manado-Bodengrund von JBl schonmal angesehen?
Der geht etwa farblich in deine Richtung und ist unbedenklich als Bodengrund im Aquarium, wobei ich persönlich bei Corydoras immer feinkörnigen Sand vorziehen würde. :pfeifen:

lg Kevin

Joern Carstens

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4

Samstag, 16. Mai 2015, 15:10

Hi Boris
.... Was spricht dagegen Eisenerz als Bodengrund zu nehmen


was genau verstehst Du unter "Eisenerz" ?

Das ist ein Trivial-Name, unter den sehr viele "Gesteine" fallen - im Umgangsdeutsch noch mehr als unter Geologen und Bergleuten.

Hast Du weitere Infos zu dem "Zeugs"?
Wo kommt das her ?
Vielleicht ein (Detail ?)-Foto.
Beste Grüße
Jörn

dukeboris

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5

Montag, 18. Mai 2015, 09:49

Hallo zusammen,

es wäre hüttentechnisch nutzbares Eisenerz aus verschiedenen Minen einsetzbar und vorhanden. Ich würde natürlich eine Brasilianische Mine bevorzugen, da südamerikanische Fische eingesetzt werden sollen. Eine vorherige Absiebung könnte auch durchgeführt werden. Chemische Analysen sind ebenfalls vorhanden. Schwermetalle sind mir dabei noch nicht aufgefallen. Spricht denn was gegen den hohen Eisenanteil von rund 65%? Bei den (Schwer)-Metallen werden immer folgende untersucht und die liegen immer unter der Nachweisgrenze: Cu, Zn, As, Cr, V, Ni
Mangan und Phosphor sind 0,07 und 0,03 % vorhanden. Al2O3 ist mit 1,6% hoch. Alles exemplarisch für eine Sorte Erz.

Gruß.
Boris
Viele Grüße,
Boris
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6

Montag, 18. Mai 2015, 10:53

Ich habe auch Sand, den weißen von D'HNER ZOO und ca 1/4 1mm-2mm Kies auf der Terrasse von der gleichen Firma. Meine PWs benutzen beide Flächen selbstbestimmend 8o

Joern Carstens

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7

Mittwoch, 20. Mai 2015, 13:38

Hi

wenn das "Minen-Erze" sind, seh ich aus mineraliogischer/geologischer Sicht wenig Bedenken, Erze zu verwenden. Sind halt alle schwer löslich - deswegen ist das ja ein ziemlicher Aufriss, daraus Stahl zu machen .... :pfeifen:

Kleiner Test: nehm eine Probe, spüle die einmal durch, pack die in ein Glas mit Aqua-Dest und schau mal, ob sich so einfach zu messende Parameter wie Leitfähigkeit und pH über ein paar Tage ändern.... (Achtung, "richtiges" Dest wird mit der Zeit auch sauer, weil sich Luft-CO2 darin löst).

... würde natürlich eine Brasilianische Mine bevorzugen, da südamerikanische Fische eingesetzt werden sollen.

Meinst Du wirklich, dass die Fisch aus dem Fluß wissen, was für ein Erz "nebenan" auf dem Land und/oder unter der Erde gewonnen wird ??? :kopfkratz:
Beste Grüße
Jörn

dukeboris

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8

Mittwoch, 20. Mai 2015, 14:49

Hallo Jörn,
danke für deine Einschätzung.

Ja, es ist echtes Minenerz und ja, es ist ein ziemlicher Aufriss daraus guten Stahl zu machen :pfeifen: aber das kriegen wir hin. 8)

Der Tipp mit dem Glas und dem Erz ist gut, so werde ich es machen. Ich habe nur Bedenken, dass das Wasser mit Welsen drin immer trüb sein wird. Aber auch das kann man ja in einem Glas testen.

Gruß und Danke für die Tipps. Ich melde mich, wenn der Versuch gelaufen ist.

Boris
Viele Grüße,
Boris
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Joern Carstens

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9

Mittwoch, 20. Mai 2015, 17:06

dass das Wasser mit Welsen drin immer trüb sein wird. Aber auch das kann man ja in einem Glas testen.

Hi

na, "trüb" kann doch nur von den mechanischen Feinstoffen kommen - und die kannst Du absieben bzw. ausspülen/aus waschen.
Die Erze haben eine Dichte etwas doppelt so groß wie Quarz - die werden daher eher liegenbleiben oder schneller wieder runterfallen.
So ganz mag ich dies Problem nicht sehen.
Beste Grüße
Jörn

dukeboris

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10

Mittwoch, 20. Mai 2015, 19:18

Hallo Jörn,
da hast du natürlich Recht. Ich wollte die FRaktion von 0,315 bis 1,000 mm absieben lassen. Ist das fein genug für Corys? Was hat normaler Sand für eine Körnung? Ich meine den Baumarktsand...
Gruß.
BOris
Viele Grüße,
Boris
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Joern Carstens

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11

Freitag, 22. Mai 2015, 10:50

Hi Boris
... die FRaktion von 0,315 bis 1,000 mm absieben lassen. Ist das fein genug für Corys? Was hat normaler Sand für eine Körnung? Ich meine den Baumarktsand...


Baumarkt:
Als in den Foren der "Baumarkt-Quarzsand-Hype" ausbrach, wurde gern Quarzsand in Tüten empfohlen, der hat i.d.Regel 0,1-0,4mm.
"Darf" man machen - ich persönlich halte den heute für etwas zu fein - weniger wegen der Corys, mehr, weil darin die Strömung / Diffusion im UNtergrund doch recht stark reduziert wird.
Ich selber favorisiere 0,7-1,2mm - vielleicht auch, weil ich über meinen Job da eher mal rankomme (Brunnenbau, Filterkiese DIN4924, diese Größenklassen werden ja auch in anderen Kontexten genutzt).
0,3 bis 1mm finde ich o.k. - die Corys suchen sich in der freien Natur vermutlich eh nach anderen Parametern ihren "Lieblingsplatz" aus - ein Hochwasserereignis, und schon wird der Sand in der Natur umgelagert ist etwas anders....

Für meinen Geschmack sieht es für's Auge immer gut aus, wenn da vereinzelt mal was "größeres" mit rumliegt - so 2-3mm oder so. Da spielen die Corys auch gern mal mit rum. oder einzelne Körner als "Steinchen" noch größer hier und da mal aus der Erde schauen (oder draufliegen).
Beste Grüße
Jörn

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Joern Carstens« (22. Mai 2015, 12:31)